Über mich: Kunst & Kultur

Kommen wir nun zum zweiten Standbein. Mein schon während der Schulzeit ausgebildetes Faible für Kunst und Geschichte mündete folgerichtig in ein Studium der Kunstgeschichte. An der RWTH Aachen promovierte ich mit einer Arbeit über die Antikenrezeption im Zusammenhang mit der akademischen Kunstlehre des 17. Jahrhunderts. Tief in die Geschichte der Pariser Institution eingetaucht, erweiterte ich diese Forschungsarbeit zu einem Nachschlagewerk über die »Académie Royale de Peinture et de Sculpture«. Im Folgenden lesen Sie mehr über meine bisherigen Unternehmungen auf dem Gebiet der Kunst und Kultur.

Leidenschaft für Institutionen

Museen, Galerien, Archive, Bibliotheken – Einrichtungen rund um die Kunst haben es mir einfach angetan. Denn sie werfen so viele spannende Fragen auf: Wann und warum sind sie entstanden? Was passierte im Laufe ihrer Geschichte? Wie kam die Institution zu ihrer Sammlung? Was haben die einzelnen Führungskräfte bewirkt? Wie präsentieren sich die Einrichtungen heute?

 

Dies alles herauszufinden, ist oft mühsam und manchmal unmöglich. Die Institutionen führen zwar Websites, ihre Historie ist jedoch selten lückenlos dargestellt. Dafür mag es verschiedene Gründe geben. Häufig aber hindert einfach nur das Tagesgeschäft die Mitarbeiter, sich solch „nebensächlichen“ Informationen zu widmen. Dabei sind sicher viele Besucher an den Hintergründen der Sammlung interessiert.

 

Ich biete an dieser Stelle an, für Museen & Co. zu recherchieren und die Ergebnisse zusammen mit den haueigenen Infos in Worte zu fassen.  Bei Interesse erstelle ich gerne ein Angebot. Kostenlos und unverbindlich natürlich. Teilen Sie mir die Wünsche einfach mit. Ich freue mich darauf.

Kunsthistorische Abhandlungen

Institutionen und ihre Verantwortlichen standen auch bei meinen Veröffentlichungen im Fokus:

Valerius, Académie Royale de Peinture Sculpture

Die Académie Royale de Peinture et de Sculpture entstand 1648 als Vereinigung zum Schutze der Hofkünstler. Schnell entwickelte sie sich zum Forum für Kunstdiskussionen und zum Lenkungsorgan für die Ausbildung des Nachwuchses – und sollte alsbald das gesamte Kunstleben Frankreichs, ja Europas, prägen. Der Band mit dem Untertitel Geschichte. Organisation. Mitglieder versteht sich als Chronik, Wörterbuch und biografisches Lexikon rund um die Pariser Kunstakademie.

Valerius, Académie de Saint-Luc

Die Eröffnung der Académie de Saint-Luc im Frühjahr 1649 ist als Antwort der Pariser Lukasgilde auf die Gründung der Académie Royale de Peinture et de Sculpture zu verstehen. Seit mehr als einem Jahr war diese den Meistern ein Dorn im Auge. Nun begann das Ansehen der neuen Institution zu bröckeln und die Gelegenheit zu einem Vergeltungsakt schien günstig ...

Valerius, Antike Statuen als Modelle

In jeder Darstellung müsse »das Spezifische (decor) des Charakters (natura) im Wechsel der Jahre« mit der Realität übereinstimmen, hatte einst der Römer Horaz gefordert. In Frankreich begann die Rezeption der decorum-Lehre mit der Gründung der Königlichen Kunstakademie 1648. Und schon bald bestimmte die Vorstellung von der Perfektion der Antike sowohl die Kunsttheorie als auch den Zeichenunterricht: Die Proportionen der Statuen sollten auf die lebenden Modelle übertragen werden.

Sollte ein tiefergehendes Interesse an den Publikationen bestehen, empfehle ich den Besuch meiner Website: Académie Royale de Peinture & Sculpture (1648-1793)

Neue Forschungsergebnisse online

Nach einem Auftrag mal schreibfreie Zeit? Kenne ich nicht! Dann stürze ich mich geradezu auf eines der Themen, die auf meiner Liste stehen und aufs Bearbeiten warten. Und um das langwierige Publizieren zu umgehen, kürze ich die Sache gerne ab: mit einer Veröffentlichung auf dieser Website.

Der Startschuss fiel im Juni 2024 mit einem Beitrag zur Kerzenfabrik Motard. Zu beobachten, wie das Angebot an Artikeln auf meiner neuen Seite FORSCHUNG wächst, kann sich wirklich lohnen.

Ehrenamtliches Schreiben für Wikipedia

Wikipedia. Die freie Enzyklopädie

Auslöser für dieses Projekt war tatsächlich eine ganz andere Art des Schreibens. Wikipedia ist eine Enzyklopädie. Was heißt, dass in die Artikel ausschließlich bereits veröffentlichte Fakten gehören. Oder anders gesagt: Eigene Forschungsergebnisse sind primär nicht zugelassen. Wie schön also, wenn ich Zitierbares in der Fachliteratur oder auf seriösen Webseiten finde.

Wikipedia Exzellent Auszeichnung

Einige meiner Artikel sind: Vicke-Schorler-Rolle (mit Auszeichnung „lesenswert“), Cirque Calder (mit Auszeichnung „exzellent“), Sonja (Gemälde von Christian Schad), Isaac Israels und Kunsthalle Rostock. Meine „Kunst“-Projekte in Arbeit werden noch nicht verraten …

Noch mehr Freizeitvergnügen

Eigentlich ist es nicht verwunderlich, dass meine geliebten »Kunst-Geschichten« derzeit etwas ins Hintertreffen geraten. Darin lasse ich Kunstwerke zu Wort kommen oder Menschen, die über sie diskutieren. Quasi Kunsttheorie in Dialogen. Die Kurzgeschichten sind noch unveröffentlicht.

 

Ebenfalls eine reine Privatsache ist mein Interesse am Fotografieren. Am liebsten Kulturgüter, am häufigsten aufgenommen auf Exkursionen und Reisen.

 

Gutes Essen und der dazu passende Wein sehe ich ebenfalls als Teil unserer Kultur. Im Laufe der Jahre habe ich mir daher ein fundiertes Wissen zu Rebsorten, Anbaugebieten und Speiseempfehlungen angeeignet.

Sollten Sie sich von meinem Portfolio angesprochen fühlen, freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme.


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